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Steller-Methode angewandt · Vererbte Themen

Wie ein Thema über Generationen wandert

Eine Frau mit Übergewicht, ein vor ihrer Geburt verstorbener Bruder, eine Mutter, die den Verlust nie verarbeitet hat. Edith arbeitet hier fast ausschließlich mit der Begriffs-Eingabe und zeigt, wie man daraus eine Empfehlung ableitet, die nichts mit Ernährung zu tun hat.

72 Minuten Edith Steller Steller-Methode Begriffs-Eingabe Vergebung Video öffnen ↗

Der Kern

Dieses Video zeigt die Steller-Methode nicht als Theorie, sondern in vollem Einsatz.

Ein Familienthema rekonstruieren

Ihr Weg von einem Symptom zu einer Empfehlung, über drei Generationen hinweg.

1

Den Begriff eingeben, der zur Beziehung passt

Für die Verbindung zum verstorbenen Bruder gibt sie „Karma" ein und findet die Zielzahl dreimal, davon gespiegelt. Daraus datiert sie, wann der Klientin diese Verbindung bewusst geworden sein muss: etwa mit 29.

35:46
2

Die Bestätigung im Gefühl suchen

Ihre Vermutung: die Frau trägt eine Traurigkeit, ohne die Ursache zu kennen. „Vielleicht hat sie einmal geäußert, ich habe das Gefühl, nicht ganz zu sein." Die Anwesenden bestätigen genau das.

36:56
3

Die Mutter durchrechnen

Sie schaut nach, wo die Mutter zum Zeitpunkt des Todes stand: eine Häufung von drei Sechsen, in der Quersumme 24, also begrenzte Gefühle. Dazu zweimal 6 und 6 als 12, für sie die Opferrolle. Ihr Schluss: die Mutter hat den Tod nie verdaut.

43:55  ·  44:30
4

Die Übertragung erklären

Wird die Mutter danach erneut schwanger, kommen die verdrängten Emotionen hoch. Die Energie überträgt sich auf das Kind, das dieses Thema dann mit sich herumträgt.

38:38
5

Nach dem Lösungsbegriff suchen

Sie gibt „Vergebung" ein und findet die Zielzahl der Klientin zweimal darin. Daraus wird die Empfehlung: ein Vergebungsritual, damit die Frau sich selbst entschulden kann.

40:24
6

Die Empfehlung konkret machen

Nicht nur „Vergebung", sondern eine namentlich genannte Anbieterin für Vergebungsrituale, dazu ein guter Therapeut für Seelenarbeit. Familienaufstellung hält sie in diesem Fall ausdrücklich für zu wenig.

40:58  ·  57:52

Das Regelwerk

Regeln aus diesem Video, mit Schwerpunkt auf vererbten Themen und Begriffsarbeit.

Vererbte Themen

Themen werden als Frequenz in der Schwangerschaft übertragen

Ihr Modell: Geburtsdatum und Name ergeben eine Zahlenfrequenz, und Frequenzen sind Energien. Was die Mutter nicht verarbeitet hat, geht in der Schwangerschaft auf das Kind über.

Übergewicht kann ein übernommenes Thema sein

„Ich bin zu der Überzeugung gekommen, daher kommt ihr Übergewicht." Erst wenn das übernommene Thema erlöst ist, wird eine Ernährungsberatung überhaupt wirksam. Ergänzt die Schutzpanzer-Regel aus der Schulung vom 24.1.24.

Ein Schlüssel zwischen zwei Menschen deutet auf frühere Leben

„Wenn der eine den Schlüssel für den anderen hat, dann ist es immer ein Zeichen dafür, dass die in früheren Leben schon mal beieinander waren."

Das nächstgeborene Kind erbt das unverarbeitete Thema

Die Klientin kommt in dieselbe Sechser-Häufung hinein wie die Mutter, nur liegt bei ihr neben jeder 6 eine 9. Ediths Lesart: Liebe, Abschluss, Liebe, Abschluss. „Überall ist der Abschluss daneben."

Körper und Symptom

Rote Zahlen an den Füßen heißen hinlaufen, nicht weglaufen

Sie korrigiert die naheliegende Deutung: „Ich glaube nicht, dass sie vor etwas wegläuft, sondern sie will irgendwo hinlaufen, wohin sie nicht laufen kann." Im Fall: zum verstorbenen Bruder.

Die Ablenkung in die Aktivität ist ein Trauermuster

Nach dem Tod des Kindes liest sie bei der Mutter den Wechsel von der 8 in die 3: „Sie hat angefangen zu tun und zu machen, nur damit sie nicht denken muss."

Eine Häufung von Sechsen verlangsamt

Drei Sechsen ergeben 24, also begrenzte Gefühle. Zusätzlich ist die Sechser-Häufung für sie „immer Verlangsamung der Dinge".

Begriffe und Jahresanalyse

Der Lösungsbegriff wird genauso gesucht wie das Problem

Nachdem das Thema klar ist, sucht sie den passenden Lösungsbegriff. Findet sich die Zielzahl des Klienten darin, ist der Weg gangbar. Bei „Vergebung" gleich zweimal.

Das Glücksdreieck verbindet Erde und Göttliches

In der Jahresanalyse liest sie ein Glücksdreieck: bodenständig und zugleich stark mit dem Göttlichen verbunden. „Sie kann Spirit nach unten in die Materie transportieren, aber auch irdische Themen ins göttliche Licht transformieren."

Das Achter-Jahr ist die Zeit der Ernte

Im Achter-Jahr geht es um Balance und Gerechtigkeit, und genau dann kann man sie einfordern. Ihr Rat für dieses Jahr: emotional etwas zu Ende bringen, aber nur auf die eigene Intuition hören, nicht aufs Umfeld.

Dieselbe Null an derselben Stelle schließt den Kreis

Auf dem 3er-Platz stand eine Null, als der Bruder zur Welt kam, und dieselbe Null steht dort im aktuellen Jahr der Klientin. Für Edith das Zeichen, dass genau jetzt abgegeben und losgelassen werden kann.

Das Beratungshandwerk

Der beratungspraktische Teil dreht sich darum, wie man ein schweres Thema anspricht, ohne den Klienten zu überfordern.

„Wir bestehen aus einer Zahlenfrequenz. Und diese Frequenzen sind Energien, und die können genauso bei der Schwangerschaft übertragen werden."

„Ich glaube nicht, dass sie vor etwas wegläuft, sondern sie will irgendwo hinlaufen, wohin sie nicht laufen kann."

„Sie hat einfach etwas, wofür die Mutter sich verantwortlich fühlt, energetisch übernommen."

Der Fall

Eine Frau mit langjährigem Übergewicht. Vor ihrer Geburt starb ein älterer Bruder, den sie nie kennengelernt hat. Die Mutter sprach nie darüber. Edith arbeitet hier über drei Generationen: Bruder, Mutter, Klientin.

Begriff Karma
4494
dreimal in der Pyramide, teils gespiegelt
Mutter beim Todesfall
666 → 24
begrenzte Gefühle, Opferrolle
Symptom
Übergewicht
übernommenes Thema, kein Ernährungsthema
Empfehlung
Vergebung
Zielzahl zweimal im Begriff enthalten
  • Die Datierung stimmt. Aus der Karma-Zielzahl leitet sie ab, dass die Verbindung der Klientin etwa mit 29 bewusst geworden sein muss, und bittet darum, in diesem Alter nachzuforschen. Eine überprüfbare Aussage statt einer allgemeinen Deutung.
  • Die Traurigkeit ohne Ursache. Ihre Vermutung, die Frau habe einmal gesagt, sie fühle sich „nicht ganz" oder ihr fehle etwas, wird von den Anwesenden bestätigt. Ein Treffer, den sie vor der Bestätigung ausgesprochen hat.
  • Die Seele des zweiten Kindes. Sie überlegt, ob die Klientin als junges Mädchen ebenfalls gehen wollte, entscheidet sich aber dagegen: beim Bruder ging die Bewegung von passiv nach aktiv, bei ihr umgekehrt. „Diese Seele hat sich das vorgenommen, aber es nicht gepackt."
  • Außen und innen liegen weit auseinander. Wie schon bei Alessandra betont sie: wie die Frau sich äußerlich verhält, hat nichts mit ihren inneren Bedürfnissen zu tun.

Offene Punkte

Was in diesem Video ungeklärt bleibt oder auffällt.

Der Fall ist stark interpretativ

Edith bewegt sich hier weit in Richtung Reinkarnation, Frequenzübertragung und Karma. Für eine Fachvertiefung mit Business-Zielgruppe ist die Methodik (Begriff eingeben, Zielzahl suchen, Ursache belegen) übertragbar, die Deutungsebene aber nicht ohne Weiteres.

Begriffe ohne Standardisierung

„Karma", „Vergebung", „Glaubenssätze": jeder Begriff liefert eine andere Zahl. Welcher Begriff der richtige ist, entscheidet sie intuitiv. Dieselbe offene Flanke wie in der Schulung vom 12.6.23.

Schwache Transkriptqualität

Älteres Video, Namen und Zahlen sind in den Untertiteln oft verstümmelt. Die Argumentationskette ist eindeutig, die konkreten Zahlenwerte bitte am Video prüfen.