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Mechanik · Speisekammer, Linien, Aufgabendauer

Speisekammer, rote Linie und die Dauer einer Aufgabe

Hier erklärt Edith die Mechanik hinter der Pyramide: die Linien, die Speisekammer, die Berechnung der Aufgabendauer und den Unterschied zwischen Vor- und Nachnamen. Dazu ihr Argument gegen Spitznamen.

80 Minuten Edith Steller Übungsabend Namenspyramide Prognose Video öffnen ↗

Der Kern

Vier Werkzeuge, die man kennen muss, um eine Pyramide überhaupt strukturiert zu lesen.

Die Pyramide aufteilen

Ihr Vorgehen, bevor sie überhaupt eine Zahl deutet: das Blatt ausdrucken und mit Linien strukturieren.

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Vier Blätter nebeneinander

Sie druckt immer alles aus: Körper-, Geist- und Seelenbild ohne Uhrzeit, dieselben drei mit Uhrzeit, dazu die Namensanalyse. „Dann habe ich vier Blätter vor mir liegen und kann von einem zum anderen springen." Zwei Teilnehmerinnen bestätigen, dass das den Unterschied macht.

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Mit der Hand hineinzeichnen

Linien und Markierungen händisch eintragen, nicht am Bildschirm. Ihre Begründung: „In dem Moment, wo du die Blätter malst, schaffst du die Verbindung nach oben und kannst flüssiger reden." Sie selbst kritzelt die Blätter voll.

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Die schwarze Linie: Vorname gegen Nachname

Eine Linie zwischen Vor- und Nachnamen. Links davon der Charakter der Person, rechts die Familienstruktur, in die sie hineinwächst.

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Die rote Linie: die Prognose bis 72

Eine zweite Linie nach dem 72. Lebensjahr. Alles innerhalb der roten Linie sind die tatsächlichen Themen. Der Scheitelpunkt der Prognose liegt beim 40. Lebensjahr, dort hat der Mensch die meisten Themen gleichzeitig.

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Die Themen zählen und terminieren

In jedem Zweijahresabschnitt die Themen innerhalb der roten Linie zählen. 24 Monate durch die Anzahl teilen ergibt die Dauer je Thema. Bei drei Themen also acht Monate, bei vier Themen sechs. Dann in der Reihenfolge durchgehen: erst die 9 für sechs Monate, dann die 3, dann die 6.

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Nach der Zielzahl im eigenen Namen suchen

Steht die Zielzahl nirgends im eigenen Namen, wird die Umsetzung schwer. Ihre praktische Folgerung: dieser Person in der Beratung ein Coaching oder eine Mentorin anbieten, „weil die braucht jemanden, der sie an die Hand nimmt". Wer die Zielzahl zweimal in sich trägt, kommt selbst ins Tun.

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Das Regelwerk

Regeln aus dem Übungsabend, mit Schwerpunkt auf der Mechanik der Pyramide.

Speisekammer und Linien

Die Speisekammer ist ein Angebot, keine Aufgabe

Alles außerhalb der roten Linie. „Speisekammer heißt, ich kann mir das rausholen und mich daran bedienen, ich kann es aber auch drin lassen." Deshalb sind Zahlen dort weniger dramatisch als innerhalb.

Eine Häufung in der Speisekammer zählt nicht mit

Eine Zahlenhäufung gilt erst ab drei Zahlen. Fällt eine davon in die Speisekammer, ist die Häufung aufgehoben. Ein Detail, das ganze Deutungen kippen kann.

Mit 40 hat der Mensch die meisten Themen

Der Scheitelpunkt der Prognose liegt beim 40. Lebensjahr. Danach werden es wieder weniger: mit 50 vier Aufgaben, mit 54 drei, mit 60 zwei, mit 72 nur noch eine. „Jedes Jahr, das der Mensch nach 72 älter wird, sind geschenkte Jahre."

Die Aufgabendauer ist 24 Monate durch Anzahl der Themen

Zwei Themen heißen je ein Jahr, drei Themen je acht Monate, vier Themen je sechs Monate. Damit kann man dem Kunden sagen, wann welches Thema dran ist.

Vorname, Nachname, Ahnenreihe

Häufung im Vornamen ist deine, im Nachnamen die der Familie

Liegt eine Zahlenhäufung im Vornamen, ist die Person selbst dafür verantwortlich. Liegt sie im Nachnamen, tragen alle mit diesem Namen dieses Thema, weil es sich durch die Ahnenreihe zieht.

Kurze Vornamen sind ein Nachteil

Ein neunbuchstabiger Vorname trägt ein Leben lang die eigene Energie. Ein sechsbuchstabiger reicht bis etwa 60, ein vierbuchstabiger nur bis 36. Danach lebt die Person die Familienstruktur statt sich selbst.

Sehr kurze Namen werden mit dem Vornamen aufgefüllt

Damit oben immer neun Buchstaben stehen, hängt die Software bei der Prognose den Vornamen erneut an. Bestätigt die Regel aus der Schulung vom 12.12.23.

Die Zielzahl braucht einen Zyklus von zwölf Jahren

Bis jemand seine Zielzahl komplett durchlebt hat, vergehen zwölf Jahre. Danach beginnt der nächste Zyklus, und wo sich zwei Zyklen überlappen, wirkt die eigene Kraft doppelt.

Name, Spitzname, Künstlername

Spitznamen zersplittern die Energie

Ihr Bild: der volle Name ist ein Laserstrahl, den man nach 30 Kilometern noch sieht. Wer sich von verschiedenen Menschen verschieden nennen lässt, teilt diese Energie auf viele Taschenlampen auf, die nach 200 Metern nichts mehr ausrichten.

Wer sich abkürzt, hat zu wenig Selbstbewusstsein

„Dann weißt du hundertprozentig, dass diese Person zu wenig Selbstbewusstsein hat, weil sie sich selber abkürzt und Energie verschenkt." Und wenn jemand den eigenen Namen ablehnt, lohnt es sich, genau diesen Namen anzuschauen: irgendetwas darin wird abgelehnt, gehört aber zur Person.

Beim Künstlernamen prüfen, wo die Energie hingeht

Künstlernamen schützen die Privatsphäre. Sie rechnet den echten Namen und den Künstlernamen und schaut, in welchen davon die meiste Energie fließt.

Auch Kosenamen sind Namen

Nennt ein Mann seine Frau „Mutti", schaut sie im Pentagramm nach dem Verhältnis zur Mutter. Ihr Schluss: dann ist die Frau kein Mutterersatz zufällig, und mit der Sexualität stimmt dann meist etwas nicht.

Zahlen und Deutung

Die Namenszahl ist die Lebensaufgabe

Alle Buchstaben zusammengerechnet. Sie zeigt, was der Mensch lernen darf. Eine 5 dort heißt: ich lasse los von meiner Arbeit und lebe meine persönliche Freiheit.

Die Quersumme des Datums ist nicht die Lebensaufgabe

Eine ausdrückliche Korrektur der gängigen Bücher, sie nennt Dan Millman. Die Quersumme des Geburtsdatums zeigt, was man ohnehin schon gut kann. Ein Vierer-Typ etwa braucht in Struktur und Konsequenz nichts mehr zu lernen.

Vokale sind das Bedürfnis, Konsonanten die Wirkung

Die Vokalzahl zeigt das größte innere Bedürfnis, das gelebt werden will. Die Konsonantenzahl zeigt, wie man bei anderen ankommt, wenn sie einen zum allerersten Mal sehen. „Die sehen meistens, was das Leben aus dir gemacht hat, aber nicht wirklich in dich hinein."

Mehr als drei Einser deuten auf Eifersucht

„Wenn es mehr wie drei Einser sind, ist in den meisten Fällen immer ein Eifersuchtsthema dabei." Bestätigt ihre Regel aus dem Grundlagenvideo, dass Eifersucht mit fehlendem Selbstbewusstsein zusammenhängt.

Immer auf Achsen und Ebenen schauen

„Es ist ganz ganz wichtig, in der Namensanalyse immer zu gucken auf die Achsen und auf die Ebenen. Die zwei geben euch ganz ganz viele Hinweise."

Beim S fehlt die Stabilität

„Kein Buchstabe fällt so um wie das S." Während gerade Striche Stabilität in Tages-, Unter- und Überbewusstsein zeigen, fehlt sie beim S. Wer diesen Buchstaben im aktuellen Alter durchläuft, ist gesundheitlich anfälliger.

Das Beratungshandwerk

Der praktische Teil dreht sich um die Arbeitsweise am Blatt und um die Kundenakte.

„Die Quersumme vom Geburtsdatum ist nicht unsere Lebensaufgabe, sondern das ist das, was wir im Leben schon super gut können. Was der Mensch lernen darf, das ist die Namenszahl."

„In dem Moment, wo du die Blätter malst, schaffst du die Verbindung nach oben und kannst flüssiger reden."

„Will ich eine kraftvolle gebündelte Energie oder viele kleine Taschenlampen?"

„Speisekammer heißt: das kann ich leben, aber ich muss es nicht."

Offene Punkte

Was in diesem Video ungeklärt bleibt oder auffällt.

Schwache Transkriptqualität

Dieses Video ist älter und die automatischen Untertitel sind hier am unzuverlässigsten. Die Systematik ist eindeutig, einzelne Zahlen und Namen im Beispielteil solltest du am Video gegenprüfen.

Warum genau 72 Jahre?

Die Prognose endet beim 72. Lebensjahr, danach beginnt die Speisekammer. Woher diese Grenze kommt, begründet sie nicht. Für die Fachvertiefung wäre das herzuleiten.

Die Aufgabendauer ist eine Gleichverteilung

24 Monate durch die Anzahl der Themen unterstellt, dass alle Themen gleich lang dauern. Ob ein gewichtigeres Thema länger wirkt, bleibt offen.