Ein Video, das nur der Namensanalyse gewidmet ist. Hier erklärt Edith die drei tragenden Zahlen, wie die Lebensjahre auf die Buchstaben verteilt werden und warum drei Zahlen nebeneinander immer Ursache, Thema und Entwicklung ergeben.
Das Video, das die Systematik hinter allen anderen liefert. Vier Aussagen tragen es.
Auf eine oft gestellte Frage erklärt Edith, wie die Lebensjahre auf die Buchstaben verteilt werden.
Die Startzahl steht für die ersten viereinhalb Lebensjahre. Danach geht es in Zweijahresschritten weiter: rund 6 bis 7 Jahre, dann 9, dann 11, dann 13 bis 14, dann 16, 18, 20, 22 bis 23, 25, 27. Weil neun nicht durch zwei teilbar ist, arbeitet sie bewusst mit „plus minus".
12:42Beim heutigen Alter des Kunden eine Linie denken. Was links davon liegt, ist Vergangenheit. Was auf der Linie steht, ist das aktuelle Thema. Was rechts liegt, ist Zukunft.
12:08„Das, was in der Kindheit stattgefunden hat, kann der Kunde jederzeit nachvollziehen, und dann schafft er auch Vertrauen zu uns." Erst danach wirken die Aussagen über heute und morgen.
11:34Für jedes Thema drei Zahlen als Einheit lesen: links die Ursache, in der Mitte das heutige Thema, rechts die Entwicklungsmöglichkeit. Ihr Beispiel: ein Zweifel in der Vergangenheit führt heute zum Thema Karriere, und in der Zukunft darf Verrücktheit dazukommen.
18:24Bei einem Konfliktthema schaut sie zusätzlich, welche Zahl in der Umgebung dominiert. Fünf Einser rundherum liest sie als „ich will frei sein", was das Partnerschaftsthema erklärt.
26:40Regeln aus dem Grundlagenvideo. Vieles davon taucht in den späteren Schulungen als Anwendung wieder auf.
Der erste Buchstabe bezieht sich in der Kindheit immer auf die Mutter. Eine 6 dort heißt: dieser Mensch hat sich von der Mutter immer Anerkennung, Liebe, Harmonie und Frieden gewünscht.
Diese Menschen verlassen das Elternhaus meist spät und vergleichen später jede Partnerin mit der Mutter, bewusst oder unbewusst.
Eine 9 beim Vater heißt nicht nur, dass er abwesend war, sondern auch: das Kind wollte etwas mit ihm unternehmen, learning by doing. Diese Kinder verehren den Vater oft und wollen so klug werden wie er.
Aus 6 und 9 wird 15, daraus wieder 6. Aber „das ist nicht mehr eine einfache Sechs, sondern eine Sechs aus 15". Die Herkunft der Quersumme verändert die Bedeutung, ein Prinzip, das sie später auch bei der Zielzahl anwendet.
Sie sagt, was jemanden auf seinem Lebensweg begleitet. Eine 9 dort fordert auf, alles Angefangene gründlich zu Ende zu bringen.
Eine ihrer knappsten Gegenüberstellungen. Die 9 ist reine Praxis und handelt manchmal zu schnell, die 6 hat noch Gefühl darin und zögert, enthält aber auch den Mut.
„Ihr braucht im Prinzip gar kein Geburtsdatum, weil alles, was ihr im Geburtsdatum seht, könnt ihr jederzeit auch aus der Namensanalyse herauslesen, wenn man diesbezüglich ins Detail geht." Die weitreichendste Aussage im ganzen Archiv.
„Alle Namen, die mit -er enden, haben das Thema, dass sie hart mit sich selber umgehen." Kontrolle, Begrenzung, Angst oder das Gefühl, im Elternhaus nichts zu zählen. Die Aufgabe der 14: lockerer werden und auf die eigenen Bedürfnisse eingehen.
Beim F liest sie die Striche als Ebenen: der untere fehlt, also fehlt das Tagesbewusstsein, die Verbindung liegt im Unter- und Überbewusstsein. Deshalb sei die Mutterbindung für den Betroffenen oft nicht erklärbar. Eine Deutungsebene, die sonst nirgends im Archiv vorkommt.
Die 9 des Vaters kommt aus der 18, und die 18 liest sie als Selbstwert. Ihr Schluss: das Selbstwertproblem hat der Klient vom Vater geerbt.
Steht mit neun Jahren eine 6 und fehlt es an Familie, Liebe und Anerkennung, wünscht sich das Kind ein Haustier. „Weil das ist genauso Ersatz für Streicheleinheiten." Ein Beispiel dafür, wie konkret sie eine Zahl in ein Lebensbild übersetzt.
Eine 3 mit einer 1 ergäbe den Rebellen. Eine 9 heißt: beschäftigt sich mit sich selbst, will immer etwas tun, Nervosität, Unstetigkeit. Kombiniert mit einer kraftvollen Zahl kann auch Zerstörung oder Gewalt ein Thema gewesen sein.
„Wenn jemand jemandem vorwirft, nicht treu zu sein, dann spricht der meistens nicht vom anderen, sondern von sich selbst." Bei Eifersucht wird sie deshalb hellhörig.
4 × 7 ergibt 28. Sehr starke Emotionen, die aber nicht gezeigt werden, weil die 8 für zu wenig Beachtung steht und die passivste Zahl ist. Passiert dann etwas, kommen die aufgestauten Emotionen auf einmal hoch.
Der beratungspraktische Kern dieses Videos ist die Dramaturgie: erst die überprüfbare Vergangenheit, dann alles andere.
„Ihr habt nicht immer das Geburtsdatum eines Kunden. Was ihr aber immer habt, ist der Name eines Menschen. Ihr braucht im Prinzip gar kein Geburtsdatum."
„Die Zahl links davon hat immer mit der Ursache zu tun. Was war die Ursache aus der Vergangenheit, die zum heutigen Thema geführt hat, und wie kann ich dieses Thema in der Zukunft weiterentwickeln?"
„Das, was in der Kindheit stattgefunden hat, das kann der Kunde jederzeit nachvollziehen, und dann schafft er auch Vertrauen zu uns."
Ein verstorbener Mann, Startzahl 6. Wieder wählt Edith bewusst jemanden, der nicht mehr lebt, und wieder kennt sie den tatsächlichen Verlauf.
Was in diesem Video ungeklärt bleibt oder auffällt.
Dieses Video ist deutlich älter, die automatischen Untertitel schreiben durchgehend „Stadtzahl" statt Startzahl und verwechseln Zahlwörter. Die Systematik ist eindeutig rekonstruierbar, einzelne Zahlenangaben im Fallbeispiel solltest du am Video gegenprüfen.
Sie liest die Striche des Buchstabens F als Bewusstseinsebenen. Das kommt in keinem anderen Video vor und wird auch hier nicht systematisch entfaltet. Entweder ein Einzelfall oder eine Ebene, die sie sonst nicht unterrichtet.
Sie räumt selbst ein, dass die Rechnung nicht aufgeht, weil neun nicht durch zwei teilbar ist, und arbeitet mit „plus minus". Für eine präzise Prognose wäre eine saubere Verteilung nötig.