Schulung vom 23.1.23. Edith Steller analysiert einen verstorbenen Mann, Jahrgang 1920, vom ersten Buchstaben bis zur Berufung. Diese Seite hält nicht fest, was sie sagt, sondern wie sie vorgeht und woran sie ihre Schlüsse festmacht.
Edith deutet keine Einzelzahlen. Sie stellt eine These auf, sucht die Bestätigung an einer zweiten Stelle und verbindet beide zu einer Aussage über einen Menschen. Ihr eigener Satz dafür fällt bei 31:02: „und so kriegt ihr dann die Puzzleteilchen zusammen, dass daraus Geschichte wird."
Die Schritte in der Reihenfolge, in der sie sie im Video tatsächlich geht. Zeitstempel führen direkt an die Stelle im Video.
Zeigt die Sensibilität. Beim „i" sagt sie: sehr feinfühlig, und bei einem Schicksalsschlag „fällt dieses i um und steht nicht mehr von alleine auf". Sie prüft die Feinfühligkeit sofort im Geburtsdatum gegen.
3:02Mutter über die 5, Vater über die 9. Danach sofortiger Abgleich mit dem Pentagramm: ist der Mutterplatz belegt, ist der Vaterplatz leer. Grundregel, die sie explizit ausspricht: die Mutter ist für den emotionalen Bereich zuständig, der Vater für den praktischen, also dafür, wie etwas in die Umsetzung geht.
1:54 · 5:53Sie zählt die weiblichen und männlichen Zahlen aus und verteilt sie auf Seele, Geist und Praxis. Beim Fall: 8 Anteile Seele, 6 Geist, 0 Praxis. Ihr Schluss in einem Satz: „mit Sicherheit ein Mann, der überhaupt nicht mit den Händen arbeiten sollte." Dieser eine Befund trägt später die gesamte Berufsdeutung.
6:26Bevor sie irgendetwas Positives sagt, geht sie die leeren Plätze durch. Ihre Ansage an den Kunden dabei: in den ersten vier, fünf Jahren wird man geprägt. Sie zählt die leeren Plätze und rechnet sie in einen Prozentsatz um: vier leere Plätze heißt für sie, der Mensch war in jungen Jahren zu 40 % fremdbestimmt.
14:29 · 17:53Sind die meisten Zahlen links, will der Mensch viel, kommt aber nicht in die Umsetzung. Rechts sitzen für sie die Macher. Ob die Zahlen grün oder rot sind, spielt bei dieser Frage ausdrücklich keine Rolle.
18:28Erst jetzt die zehn Persönlichkeitsaspekte. Ihre Formulierung gegenüber dem Kunden: alle zehn dürfen gelebt werden, wer einen auslässt, bekommt an dieser Stelle Herausforderungen.
19:34Jede Regel so, wie sie im Video begründet wird. Zeitstempel zum Nachhören.
Bekommt ein Junge in der Kindheit kein Lob und keine Anerkennung vom Vater, lebt er das später beruflich im Ehrgeiz aus. Er holt sich im Beruf, was er zu Hause nicht bekommen hat. Edith sagt dazu „da könnte hundertprozentig darauf gehen".
Ist der Vater nicht präsent, übernimmt der Sohn die Vaterrolle und fühlt sich für die Mutter verantwortlich. Bei Mädchen sieht sie das deutlich seltener. Zeichen dafür ist die 10 zwischen Mutter und Sohn.
Kinder mit der 2 an erster Stelle träumen vor sich hin, denken sich Dinge schön und bauen sich eine Illusionswelt auf, in der sie schwierige Verhältnisse ertragen können.
Wer viele Geistanteile hat, hatte in der Kindheit eine hohe Anbindung ans Göttliche. Mit dem siebten Lebensjahr wird der Verstand geschult, der Zugang geht verloren. Ab etwa 40 setzt die Suche danach wieder ein.
Die gedachte Zahl auf einem leeren Platz interessiert sie in diesem Schritt ausdrücklich nicht. „Das würde ich bei den leeren Plätzen nie berücksichtigen." Das kommt später.
Menschen mit leerem Achterplatz haben nie gelernt zu genießen, nichts zu tun, faul zu sein.
Bei einem Geschenk kommt sofort „das wäre doch nicht nötig gewesen" oder der Gedanke, wie man sich revanchieren kann.
Fehlen Selbstbewusstsein, Selbstliebe und Selbstwert gemeinsam, fehlt das Urvertrauen komplett. Ihr Bild dafür: „so wie wenn man auf der Suche nach sich selber ist". Kunden beschreiben es als „ich habe nie gewusst, soll ich rechts gehen oder links".
Zwei gleiche Zahlen sind noch keine Zahlenhäufung. Erst ab drei spricht sie davon.
Zwei Zweien sind eine uralte, bis heute unerledigte Verletzung. Drei Zweien werden zur Übertriebenheit und gehen zu Lasten des 1er-Platzes (der Wille schwankt) und des 3er-Platzes (das Talent wirkt nur noch halb).
Drei Neunen sind große Emotionen. Ab der vierten wird es ein Suchtthema, wobei Sucht für sie ausdrücklich auch „auf der Suche sein" heißen kann, nicht nur Alkohol oder Drogen.
Ihr Aha-Moment im Video: drei Zweien ergeben 6, drei Fünfen ergeben 6, drei Achten ergeben 6. „Es ist immer der Lösungsansatz die Sechs." Und die 6 heißt Mut, Entscheidung, Familie.
Von den drei Zahlen ist nur die letzte die Zielzahl. Die zwei davor sind der Weg dorthin und erlauben die Feinunterscheidung: eine 8 aus 53 ist etwas anderes als eine 8 aus 44.
Stehen die drei Zahlen im eigenen Namen, kann man sich selbst helfen. Fehlen sie, ist man auf die Hilfe anderer angewiesen. Die Reihenfolge (53 oder 35) spielt dabei keine Rolle.
Sie arbeitet „ganz ganz viel" mit Begriffen. Im Fall rechnet sie das Wort Tochter zur Zielzahl 426 und sucht diese Zahl in der Namenspyramide des Mannes. Wo sie auftaucht, war Vaterschaft angelegt.
426 und 624 gelten beide. Im Fallbeispiel findet sie beide Varianten, einmal normal und einmal gespiegelt.
„Körpertyp sagt der Bär, oder: was macht dich krank." Beim Fall Körpertyp 7, und die 7 steht unter anderem für Belehrung. Ihre Anschlussfrage lautet dann: wer hat dich in deiner Kindheit belehrt?
Zahl darüber und Zahl darunter zeigen, wie es dem Menschen in dieser Lebensphase psychisch geht. Die Zahlen werden dabei immer auf das jeweilige Thema übertragen, nicht wörtlich genommen.
Eine im Geburtsdatum fehlende Zahl heißt nicht, dass die Qualität fehlt. Der Name kann sie liefern. Im Fall hat der Mann keine 5 im Datum, aber eine starke 5 im Namen und war ausgezeichnet im Verkauf.
Männer mit mehr weiblichen Anteilen helfen im Haushalt und stehen zu 100 % hinter ihrer Frau. Sie trennen sich fast nie. Die Klage der Partnerin lautet dann, er setze sich zu wenig durch.
Wer die 6 als größtes Bedürfnis hat, braucht Frieden und Harmonie, geht Streit aus dem Weg und läuft Gefahr, Liebe über Leistung zu holen. Im Beruf ist ihm das Betriebsklima wichtiger als das Geld.
Ist oben das spirituelle Dreieck belegt und unten nichts, leben diese Menschen nicht in der Realität. Kein Plan, kein Konzept, sondern von A nach B, oft mit der Haltung „das wird schon irgendwie gut gehen".
Sie zerlegt den Jahrgang und nimmt den Monat hinzu. Im Fall ergibt das die 15: Magie, Empathie, Menschen um den Finger wickeln. Quersumme wieder 6.
Ein Beispiel dafür, wie sie Zahlen gegen die naheliegende Zuordnung abgrenzt. Die 3 steht für Wort und Schrift, deshalb tippen die meisten auf sie. Aber Poesie ist Gefühl, also die 2. Und die 2 passt harmonisch zur 8, während 3 und 8 sich als Achse gegenüberstehen.
Der Teil, der nicht Numerologie ist, sondern Gesprächsführung. Genau hier entscheidet sich, ob eine Analyse trifft oder wie eine Aufzählung wirkt.
„Und so kriegt ihr dann die Puzzleteilchen zusammen, dass daraus Geschichte wird."
„Ich kann Ihnen nicht sagen, welcher Beruf der richtige ist für Sie. Ich kann Ihnen aber sagen, was in Ihrem Beruf alles drin sein sollte, damit Sie glücklich und zufrieden sind."
„Das ist das, was ihr noch ganz ganz viel ausbauen dürft, weil das erzeugt dann diese Geschichte."
Ein verstorbener Mann, Jahrgang 1920. Edith arbeitet bewusst mit einem Verstorbenen, damit sie den Namen nicht verdecken muss. Der Wert dieses Falls: sie kennt den tatsächlichen Lebensverlauf und kann jede Deutung an der Wirklichkeit prüfen.
Was in diesem Video ungeklärt bleibt oder auffällt. Diese Liste ist der Anschluss an die nächsten Videos.
Sie sagt am Ende selbst: „die Namensanalyse haben wir jetzt nicht im Detail gemacht". Die Detailtiefe, die du für die Fachvertiefung brauchst, muss aus anderen Videos kommen, etwa der Schulung vom 28.11.23 zu Caroline Koch.
Auf Nachfrage einer Teilnehmerin räumt sie ein, dass die Software den Typ anders rechnet als die Grundausbildung, weil dort ein Teil der Business-Ausbildung einfließt. Das Endergebnis sei gleich, die Zahlen aber nicht. Ein Widerspruch, der ungelöst im Raum stehen bleibt.
Eine Teilnehmerin fragt nach, warum die Null auf dem 3er-Platz die Geschwister meint und nicht die Mutter. Ediths Antwort bleibt an dieser Stelle unscharf und stützt sich auf das, was der Klient erzählt hat. Eine klare Regel gibt sie nicht.
Die automatischen Untertitel schreiben gesprochene Zahlen gelegentlich falsch („Sex" statt „sechs", „die neuen" statt „die Neunen"). Alle Zahlenangaben auf dieser Seite sind aus dem Kontext rekonstruiert. Bei den Kernregeln habe ich gegengeprüft, einzelne Nebenzahlen können abweichen.